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News | Aktuelles 2013

„Wie es andern Kindern geht, das ist uns nicht egal“ Kita Kinder sammeln 800 Euro für Kinder in Afrika

Kinder helfen Kindern: Maja, Paula, Alina und Avesta verkaufen beim Flohmarkt Bücher, Spielzeug, Marmeladen und Strümpfe zugunsten des Lichterkinder-Projektes

Milse. Kinder, Eltern und Mitarbeiter der DRK-Kita Mehlhausen haben sich erstmalig am Projekt „Lichterkinder“ des christlichen Hilfswerks World Vision beteiligt. Bei verschiedenen Aktionen sammelten sie Spenden in Höhe von 800 Euro. Der Erlös ist für Babys, Kleinkinder und schwangere Frauen in Sierra Leone, Westafrika, bestimmt.

Die Idee zu der Aktion entstand in Vorbereitung des Laternenfestes. Die Kinder haben sich durch Bücher und in Gesprächen intensiv mit dem Land und den Lebensbedingungen in Sierra Leone beschäftigt. „Das hat bei ihnen das Bedürfnis geweckt, zu helfen“, erzählt Kita-Leiterin Maria Storck. Über einen Monat drehte sich in der Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes alles um das Afrika-Projekt. Afrikanische Rhythmen, Tänze und Lieder bildeten den Auftakt zu einem etwas anderen Laternenfest, bei dem der Gedanke des Teilens mehr als sonst im Vordergrund stand. „Zugunsten der Kinder in Afrika verzichteten die Jungen und Mädchen auf Süßigkeiten“, sagt Storck. Der Erlös des Laternenfestes sei für das Hilfsprojekt bestimmt gewesen.

Weitere Aktionen folgten: In der Adventszeit wurden von den Eltern Muffins gebacken, Marmeladen gekocht und Strümpfe gestrickt. Diese wurden in der Kita und auf dem Milser Weihnachtsmarkt verkauft. Mitte Dezember folgte ein Sponsorenlauf. Mit jeder gelaufenen Runde sammelten die Kinder Spendengelder für den guten Zweck. Die Kita-Leiterin ist stolz auf ihre Kinder: „Es ist schon erstaunlich, welche Kräfte unsere kleinen Läufer mobilisiert haben“. Zum Ende des Projektes halfen die Kinder noch einmal fleißig mit und verkauften auf einem Flohmarkt in der DRK Kita Mehlhausen zwei Tage lang Spielzeug, Bücher, Marmeladen und Strümpfe.

„Die große Summe hat uns dann doch überrascht“, freut sich Maria Storck über den Gesamterlös in Höhe von rund 800 Euro. Den Erfolg dankt sie den Kindern, Eltern, Mitarbeitern und Sponsoren, „die sich alle mit großartigem Engagement für das Projekt stark gemacht haben“. Die Kinder bringen es mit dem von Kinderliedermacher Reinhard Horn gestifteten Lichterkinder-Song  auf den Punkt: „Wie es  andern Kindern  geht, das  ist uns

nicht  egal“. Alle Spenden,  die im  Rahmen der Lichterkinder-Projekte gesammelt werden, setzt World Vision für Hilfsmaßnahmen ein, die Kindern aus abgelegenen Dörfern in Sierra Leone einen guten Start ins Leben ermöglichen.

Christina-Carolin Rempe

Sierra Leone liegt an der Atlantikküste Westafrikas und hat paradiesische Landschaften,  zählt jedoch zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast jedes dritte Kind stirbt vor seinem 5. Geburtstag. World Vision unterstützt die Bevölkerung im Süden bei der Verbesserung der Ernährung, Gesundheitsvorsorge und Trinkwasser-Versorgung.  Kleinkinder und schwangere Frauen werden gezielt versorgt, um chronischer Mangelernährung und tödlichen Infektionskrankheiten vorzubeugen. 

 

Kinder besser auf den Schulstart vorbereiten - Martini-Stiftung und Stiftung Diamant Software unter-stützen Kooperationsprojekt mit bislang 95.000 Euro

Ziehen positive Bilanz: (V. l.) Angelika Riedrich (DRK Kreisverband), Roswitha Lammel (Grundschule Am Homersen), Hermann Martini, Michael Martini (beide Martini-Stiftung)

Ein positives Zwischenfazit zogen DRK Kitas, Grundschulen und Stiftungen beim ersten Stiftertreffen zum Projekt „Fähigkeiten der Kinder entdecken und stärken“. Unterstützt wird das Kooperationsprojekt von der Martini-Stiftung und der Stiftung Diamant-Software aus Bielefeld. Gegenstand der Kooperation ist die individuelle Förderung von Kindern, die nicht durch Frühförderkonzepte oder Therapien in ihrer Lernentwicklung begleitet werden. Die zu fördernden Kinder werden in den letzten beiden Kindergartenjahren bis zu Beginn der Schuleingangsphase, also insgesamt für drei Jahre, von erfahrenen Pädagoginnen begleitet.

Die Pilotphase des Projektes startete 2010 im FamZ (Familienzentrum) DRK Kita Nestwerk in Heepen. „Einige Kinder benötigen mehr Zeit als andere und spezielle Anregungen, um optimal vorbereitet in die Schule starten zu können“, erläutert Kita-Leiterin Ursula Reinsch die Grundidee des Projektes. Diese Kinder seien normal begabt und könnten daher nicht durch andere Frühförderkonzepte unterstützt werden. Gleichwohl hätten Brüche in der Entwicklungsphase oder spezielle familiäre Situationen dazu geführt, dass die Kinder ihre Stärken nicht entfalten könnten. Die Gründe seien vielfältig, sagt Reinsch: „Mal ist es das kranke Geschwisterkind, die berufliche Situation oder unzureichende Sprachkenntnisse, die es Eltern erschwert, dem Kind bestmögliche Rahmenbedingungen für seine Entwicklung zu geben.“

Hier setzt das Projekt an. In enger Abstimmung mit den Eltern, Erzieherinnen und der Lehrkraft erarbeitet die Lernbegleiterin einen Förderplan, der von allen Beteiligten mitverantwortlich getragen wird. Durch dieses Netzwerk sollen präventiv bestmögliche Voraussetzungen für schulisches Lernen geschaffen werden. Lesen, Schreiben und Rechnen stehen dabei nicht auf dem Stundenplan der Kinder. Vielmehr unternehmen sie Ausflüge in den Tierpark, auf den Markt, ins Museum oder Theater.

 

Projektbeteiligte und Stifter zogen erste positiv Zwischenbilanz des Projektes Projekt „Fähigkeiten der Kinder entdecken und stärken“

„Das Erlebte verhilft den Kindern zu mehr Selbstbewusstsein“, formuliert Roswitha Lammel, Schulleiterin der Grundschule Am Homersen und Initiatorin des Projektes, ein Ziel der Initiative. Gleichzeitig werden die Eltern durch Beratungsgespräche unterstützt. Dort erfahren sie auch, wie sich scheinbar

banale Tätigkeiten wie das gemeinsame Kochen oder Backen als Lernfelder für Sprache und Mathematik eignen. Zwischenzeitlich sind erste Kinder in der Schuleingangsphase der Grundschule angekommen. „Unsere Hoffnungen haben sich mehr als erfüllt“, sagt Lammel.

Hermann Martini zeigte sich begeistert vom bisherigen Verlauf: „Die Erfahrungen zeigen, dass bei möglichst frühzeitiger Förderung der Kinder die besten Erfolge erzielt werden.“ Er dankte allen Beteiligten für ihr außerordentliches Engagement: „Da steckt viel Herzblut drin.“ Die Gelder seien richtig angelegt. Insgesamt sind sechs DRK Kindertagesstätten in Mitte, Heepen, Milse und Sennestadt sowie fünf Grundschulen an dem Projekt beteiligt. Bislang werden rund 40 Kinder gefördert. Die jährlichen Zuschüsse der Stiftung Diamant Software und der Martini-Stiftung betragen insgesamt 36.000 Euro. Die Gesamthöhe der von den Stiftungen bis Sommer 2014 zur Verfügung gestellten Fördergelder beträgt rund 95.000 Euro.

Christina-Carolin Rempe

 

Projektbeteiligte „Fähigkeiten der Kinder entdecken und stärken“

 

Mitte: FamZ DRK Kita Weltweit, Josefschule

Heepen: FamZ DRK Kita Nestwerk, DRK Kita Heeper Strolche, DRK Kita Lummerland, Grundschule Am Homersen, Grundschule Heeperholz

Milse: DRK Kita Mehlhausen, Grundschule Milse

Sennestadt: FamZ DRK Kita Heideblümchen, Hans-Christian-Andersen-Grundschule

 

Die Stiftungen

 

Die Stiftung Diamant Software fördert Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen und unterstützt hilfsbedürftige Menschen durch eigene Projekte oder durch direkte Zuwendungen.

 

Die Ingrid- und Hermann-Martini-Stiftung unterstützt und fördert Behinderte und in Not geratene Menschen und fördert Erziehung und Bildung, Heimat- und Denkmalpflege sowie ehrenamtliche Tätigkeit.

 

Weitere Informationen:

DRK Kita und FamZ Nestwerk

Rüggesiek 26, 33719 Bielefeld

Ursula Reinsch, Telefon 05 21 – 336 76 96

 

Kantapper, Kantapper Niekamp Theater Company zu Gast in der DRK-Kita Mehlhausen

Virtuos: Thomas R. Niekamp begeisterte die kleinen und großen Zuschauer nicht nur in der Rolle des dicken, fetten Pfannkuchens

Viele kleine und einige große Zuschauer begleiteten am 9.Oktober den leckeren Pfannkuchen auf seinem Weg durch die weite Welt. Die Niekamp Theater Company begeisterte in der Kita Mehlhausen mit ihrer außergewöhnlichen Fassung des Stücks „Der dicke, fette Pfannkuchen“. 

Der dicke, fette Pfannkuchen entspringt der Pfanne der schrillen Tante Wally, die ihn für ihre gefräßigen Schwestern gebacken hat. Der runde Pfannkuchen macht sich auf eine Reise rund um die Welt, um jemanden zu finden, der wirklich Hunger hat. Unterwegs begegnen ihm viele unterschiedliche Gesellen, wie die Schnecke oder die lustige, verliebte Kuh mit dem französischen Akzent. Allen gemein ist, dass sie den Pfannkuchen nicht als Leibgericht zu schätzen wissen, sondern nur als Appetithappen oder Nachspeise ansehen.

Faszinierend: Einmal Mehlhausen in die Welt und zurück mit der Niekamp Theater Company

Das reicht dem Pfannkuchen nicht. Er rollt immer weiter, bis er wieder in Tante Wallys Pfanne landet, wo er eine würdige Esserin findet: Ein kleines, hungriges Mädchen. Thomas R. Niekamp, der das Stück aufführte, faszinierte vor allem auch durch die vielfältigen Komponenten, aus denen die Aufführung bestand. So kamen nicht nur Handpuppen zum Einsatz. Niekamp schlüpfte auch selbst in die Rolle der schrillen Tante Wally. Darüber hinaus fand kleiner Teil der Aufführung als Schattentheater statt.

Mit liebevoll und phantasievoll gestalteten Requisiten ließen sich die Zuschauer an die verschiedenen Orte versetzen. Gerade befanden sich alle noch in Tante Wallys Küche. - Im Handumdrehen verwandelte sich das große, karierte Küchenhandtuch in eine grüne, saftige Blumenwiese, auf der die kleine Schnecke ihres Weges kroch. Mit einem eingängigen Lied wurden die Kapitel der Geschichte voneinander getrennt. Und bald sangen alle laut mit:

„Kantapper, Kantapper, mit großem Geklapper reise ich um die Welt, so wie es mir gefällt.“

Kerstin Althoff

Wer will fleißige Handwerker sehen......

… der muss in diesen Tagen zur DRK – Kita Mehlhausen gehen. Egal ob Regen oder Sonnenschein: unterschiedliche Gewerke sind hier tätig, um den Anbau der DRK-Kindertagesstätte so schnell wie möglich fertig zu stellen. Der Eigentümer Herr Kisker lässt die ursprünglichen Räumlichkeiten erweitern. Die Kita, die 75 Kinder im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren betreut, bekommt die Möglichkeit ihre Räume optimal auf die Bedürfnisse der Kinder, vor allem auch der Kinder unter drei Jahren, einzustellen. So wird eine Gruppe mit Kindern  von zwei bis sechs Jahren vom ersten Obergeschoss in den Anbau ziehen. Hier entsteht ein Gruppenraum mit Nebenraum, Schlafraum und einem Waschraum mit Wickelmöglichkeit. In der Gruppe wird es so mehr Rückzugs- und Ruhemöglichkeiten geben. Außerdem wird eine Küchenzeile eingerichtet, so dass lebenspraktische Tätigkeiten, wie Tisch decken, Backen und Kochen noch mehr in den Erfahrungshorizont der Kinder  rücken können. Durch die schöne Außenterrasse bekommt die Gruppe sogar noch einen weiteren „Raum im Grünen“. Auch der Garten ist für die Kleinsten ohne lästiges Treppensteigen schnell und sicher zu erreichen. Im Altbau wird aufgrund der frei werdenden Räumlichkeiten umstrukturiert, so dass auch hier fleißig umgebaut wird. Die zweite Gruppe für Kinder unter drei Jahren bekommt den langersehnten neuen Waschraum mit Wickelmöglichkeit, ebenfalls eine Küchenzeile und einen Durchbruch zum Garten, damit die Kleinen direkt aus dem Gruppenraum ins Freie gelangen können.

Alle Kinder und MitarbeiterInnen der DRK-Kita Mehlhausen freuen sich sehr auf die Fertigstellung der Bauarbeiten und sind sehr gespannt in welchem Glanze die neuen Räumlichkeiten erstrahlen werden. In diesem Sinne: „Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein…“.

Der Informationstag für interessierte Eltern, die einen Platz für ihr Kind suchen, findet in diesem Jahr am Samstag, den 9.November 2013 von 11 – 13 Uhr statt.

Eltern können jederzeit –nach telefonischer Terminvereinbarung- ihr Kind anmelden. Weitere Infos unter www.drk-mehlhausen.de

Englisch lernen in der DRK - Kita Spaß und Selbstbewusstsein stehen im Vordergrund

Begeistert: Die DRK-Vorschulkinder feiern mit dem Besuch des Annie und Alex-Musicals den Abschluss des Early English Angebotes

In weniger als fünfzehn Jahren kooperieren und konkurrieren Kinder, die heute in den Kindertagesstätten (Kita) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) spielen, auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Hierbei wird ihre Fähigkeit Englisch zu sprechen, ein großer Vorteil sein. Jetzt haben rund 80 Vorschulkinder aus sechs DRK-Einrichtungen einen knapp einjährigen Early English Kurs erfolgreich abgeschlossen.

Kinder, die schon englische Grammatik büffeln und Vokabeln pauken, anstatt mit ihren Freunden zu spielen? „Davon ist unser Early English Konzept weit entfernt“, sagt Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse. Sie ist im DRK-Kreisverband Bielefeld e. V. verantwortlich für das Projekt und koordiniert alle kitaübergreifenden Aktivitäten. „Ziel ist es, die Kinder mit so viel Spaß an die englische Sprache heranzuführen, dass sie das Lernen dabei gar nicht bemerken."

Mit Alex und Annie (v. l.) lernen die DRK-Kinder spielerisch die englische Sprache

Dass die Kinder mit Spaß bei der Sache sind, konnten Eltern und Angehörige jetzt hautnah miterleben. Als Höhepunkt und Abschluss des Programms hatte das DRK alle Early English Absolventen und ihre Familien in die Lutherschule eingeladen. Dort führten die Schauspieler Sabine Sturm und Christopher Fliether aus Hamburg das Annie und Alex-Musical auf. Erzählt wird dabei die spannende Geschichte von Annie und Alex, die mit ihren Freunden bei ihrer Reise durch das Rainbow Land viele Abenteuer erleben.

„English is easy, English is fun“, „One little, two little, three little fingers”, “Beautiful colours” – die kleinen Zuschauer können jedes Lied auswendig mitsingen. „Musik und Rhythmus unterstützen die in diesem Alter besonders ausgeprägte Merkfähigkeit der Kinder“, erläutert Marita Gelbe-Kruse. Die Aussprache falle den Mädchen und Jungen leicht und die Worte werden ihnen schnell vertraut. „So wird die gesamte spätere Sprachkompetenz gestärkt.“

Stars zum Anfassen: Alex und Annie alias Christopher Fliether und Sabine Sturm (v. l.) zählen mit den DRK-Kindern auf Englisch

Kurze, einfache und eingängige Lieder sind der wichtigste Baustein des Konzeptes. Diese enthalten jeweils ein Lernziel und bauen systematisch aufeinander auf. Ergänzt werden sie durch einfache Übungen, Spiele sowie Mal- und Bastelarbeiten. Der Unterricht findet einmal wöchentlich in effektiven Kleingruppen statt.

Ist es sinnvoll, Kinder bereits in der Kita mit einer Fremdsprache zu konfrontieren? „Diese Frage wird tatsächlich immer wieder diskutiert“, räumt Marita Gelbe-Kruse ein. Der Vorsprung an erlernten Vokabeln und Redewendungen sei in kurzer Zeit aufzuholen. „Der wahre Lernvorteil der Early English Kinder ist die Erfahrung, dass Lernen Spaß macht.“ Die Jungen und Mädchen lernen selbstverständlicher und mit größerem Selbstbewusstsein.

Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt.

Christina-Carolin Rempe

Weitere Informationen: www.annie-alex.com

Hier kommt unsere Milch her

Früh morgens heißt es für 16 aufgeregte Kinder der DRK Kindertagesstätte Mehlhausen: „Bitte hinsetzen! Anschnallen und Türen schließen!“. Es geht mit dem Bus einmal durch ganz Bielefeld zum Biolandbetrieb „Gut Wilhelmsdorf“ in Eckardtsheim, von dem unsere Kita die Milch und das Vollkornbrot wöchentlich geliefert bekommt.

Hier können die Kinder Landleben hautnah erleben und erfühlen, z. B. beim Streicheln der süßen Kälbchen. Im Kita-Jahr 2012 / 2013 haben sich die vierjährigen Kinder in zwei Ernährungsprojekten, unterstützt durch eine Ökotrophologin der REGE, mit verschiedenen Themen rund um unser Essen beschäftigt:

„Vom Getreidekorn bis zum Brot“ und „Von der Kuh zu Milch und Milchprodukten“. Im ersten Projekt haben die Kinder verschiedene Getreidesorten und eine Getreidemühle kennengelernt. Sie haben Knäckebrot, Bulgursalat u.a. hergestellt.

Im zweiten Projekt haben die Kinder Müsli und Milch – Shake zubereitet, Quark- Ölteigbrötchen gebacken und Butter und Buttermilch selber hergestellt. 

Auf dem Bauernhof angekommen können sich die Kinder die „Milchlieferanten“  mit den großen braunen Augen einmal von Angesicht zu Angesicht anschauen. An einem Euter – Modell legen die Kinder selber Hand an und probieren aus, wie schwierig das Melken mit der Hand ist. Auf dem Hof gibt es auch eine eigene Molkerei, die die besonders frische Verarbeitung der Milch garantiert. Die Kinder erfahren während der ca. einstündigen Führung über den Hof viel über das Leben und Arbeiten auf einem modernen ökologischen Milchviehbetrieb.

Zum Abschluss können die Kinder sich noch richtig auf dem hofeigenen Spielplatz austoben. Bevor es mit dem Bus in die Kita zurückgeht, gibt es noch eine Stärkung mit Würstchen und der frischen „Wilhelmsdorfer Milch“. Mit vielen neuen Eindrücken und dem Wissen, woher unsere leckere Milch kommt, kehren wir zurück, den Stallduft noch in der Nase.

Maria Storck

Die neue "Kitro" ist da

Hannah, Luisa, Frieda Eckert, Finja, Paula machen die ersten Trommelschläge

Seit kurzem hört man in der DRK KiTa Mehlhausen neue Geräusche und Töne, mal laut und mal leise. Dies liegt an einer tollen Anschaffung. Die KiTa hat jetzt eine Kitro (Kindertrommel) bei Marimba in Schildesche erstanden – eine echte afrikanische Trommel.

Im KiTa-Jahr 2012/2013 läuft bis zum Sommer ein Musikprojekt für zwei- bis dreijährige Kinder. Jeden Dienstag wird im Spatzennest mit Musikinstrumenten experimentiert. Mit großem Spaß probieren die Kinder Klanghölzer, Glöckchen und andere Instrumente aus. Es werden auch Alltagsmaterialien wie Töpfe, Becher oder Löffel zu Rhythmusinstrumenten umfunktioniert und ermöglichen viele Klangerfahrungen.

Bei den Klanggeschichten und Bewegungsliedern bleibt kein Kind ruhig sitzen, denn wird gemeinsam gesungen und getanzt. Die Elefanten stampfen, die Regentropfen prasseln, man hört es sogar donnern; doch am Ende kommt die Sonne wieder heraus.

Das Zusammenspiel von Klängen und Wörtern verbessert das Rhytmusgefühl und trägt dazu bei, dass neue Wörter verinnerlicht und Silben deutlicher ausgesprochen werden. Zielsetzung des Projektes ist auch, dass die Kinder lernen zuzuhören. Die Wahrnehmung des Kindes wird mit allen Sinnen angesprochen, Kreativität, soziales Verhalten und Einfühlungsvermögen wird gestärkt, das "Ich" entwickelt sich zum "Wir".

Maria Storck

KiTa-Leitung