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News | Aktuelles 2015

„Viva la musica!“ Erstes Eltern-Kind-Singen in der DRK Kita Mehlhausen

Voll bei der Sache: Mit viel Spaß lernten Eltern beliebte Lieder aus der Mehlhausener Liederschatzkiste.
Lauter Profis: Lajana (von links), Hannah, Lea, Finja und Jannik sind mit Liedern und Bewegungen bestens vertraut.

Singen, Rhythmus und Geschichten, die einfach Spaß machen: Jeden Donnerstag singen die Kinder der Schatzkiste, der Villa und des Leuchtturms gemeinsam in der Halle der DRK Kita Mehlhausen. Beim ersten Eltern-Kind-Singen kamen jetzt Eltern und Kinder gleichermaßen auf ihre Kosten. Unter dem Motto „Viva la musica!“ - es lebe die Musik - sangen, klatschten, stampften und tanzten rund 50 große und kleine Sänger - wie beim wöchentlichen Singen - unter der Leitung von Kita-Leiterin Maria Storck. Auf dem Keyboard begleitete Adelheid Brose.

Den Auftakt zur fröhlichen Singstunde bildete das Klatsch-Spiel „Guten Tag!“. Während die Kinder „als alte Hasen“ schon voll bei der Sache waren, mussten die Eltern noch etwas warm werden. „Das habt ihr toll vorgemacht“, lobte Storck die Mädchen und Jungen und fügte schmunzelnd hinzu: „Da haben die Eltern lieber geguckt, aber zu Hause geht das bestimmt besser“.

Es ging besser – und nicht erst zu Hause: Die Kita-Leiterin öffnete „die Liederschatzkiste“, eine Mehlhausener Liedgutsammlung. Ein Schnellhefter mit Liedtexten und Melodien diente den Eltern als Orientierung, während ihre Sprösslinge alles auswendig mitsingen konnten. Darauf waren die Kinder zu Recht stolz, konnten aber beobachten, wie ihre Eltern nach und nach immer mutiger mitsangen und –spielten. Evergreens wie die „Lichterkinder“-Lieder wurden genauso gesungen wie die alt bekannten Kinderlieder „Kommt ein Vogel geflogen“ und „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“. „Das tut den Kindern gut mit A und O und U und Quatsch“, erklärte Storck und ließ unter dem Gekicher der Kinder noch eine Zugabe mit „au“ singen.

Im Laufe des Nachmittages erfuhren die Eltern, wie wichtig Singen für die Kinder ist und manch Wissenswertes über die kindliche Stimme. „Die kleinen Stimmen beachten heißt zunächst in der richtigen - nämlich hohen - Stimmlage singen“, sagte die Kita-Leiterin. Das gemeinsame Singen und Bewegen stärke Gemeinschaftsgefühl und Selbstvertrauen, schule das Gehör, die Koordination und Konzentration und fördere zudem Sprache und Artikulation.

Mit vollem Körpereinsatz ging der Nachmittag seinem Ende entgegen: Bei „Ich brauche kein Orchester, ich hab Musik im Blut“, dem „Buslied“ und nicht zuletzt „Oh heppo di taja he“ als Lieblingslied und daher gesetzte Zugabe wurde es richtig laut in der Turbohalle. „Der Sound ist richtig super“, freute sich Storck und lobte Eltern und Kinder: „Im Vier-Viertel-Takt singen und einen Fünferrhythmus klatschen – das ist hohe Kunst“.

Schaukelspaß in der Turbohalle- DRK Kita Mehlhausen mit neuer Therapie-Schaukel

Robuster Schaukelspaß: Isa (vorne, von links), Damian, Sebastian (Mitte), Hanna, Luisa (hinten) und Acelya unterziehen die neue Schaukel dem Härtetest.

Luisa (4) und Isa (5) stehen gemeinsam auf der neuen Therapieschaukel in der Turbohalle der DRK Kita Mehlhausen. Die Kinder halten sich konzentriert mit beiden Händen an den seitlichen Befestigungsseilen fest. Gekonnt nehmen sie Schwung und beginnen langsam, aber stetig immer höher zu schaukeln. Isa legt sich auf den Rücken: „Auf´m Kopf sieht auch cool aus“. Darauf hat Luisa keine Lust. Sie möchte lieber weiterschaukeln. Währenddessen warten weitere Kinder mehr oder weniger geduldig darauf, bis sie auch endlich an der Reihe sind.

Für rund 11.000 Euro wurden im September Querbalken mit einem Schienensystem in der Halle installiert, an denen verschiedenste Turn- und Therapiegeräte befestigt werden können. Mit dem Einbau der neuen Therapieschaukel geht ein lang gehegter Wunsch des Teams in Erfüllung: „Fast 20 Jahre schien es aufgrund der Statik unmöglich, eine Schaukelmöglichkeit in der Turbohalle zu schaffen“, sagt Maria Storck. Die Kita-Leiterin ist froh, in der Firma Haidig, einer Spezialistin für Kindergarten- und Therapiebedarf, einen Partner gefunden zu haben, der erstmalig eine Lösung für das Problem präsentieren konnte. „Das ist für uns alle ein großes Glück“.

Wer sieht, wie begeistert die Kinder bei der Sache sind, glaubt das sofort. Erzieherin Tülay Harman erklärt, dass Schaukeln nicht nur Spaß macht, sondern auch einen therapeutischen Zweck erfüllen kann: „.Schaukeln bewirkt eine wesentliche Verbesserung von Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen und fördert den Gleichgewichtssinn". Gemeinsam mit den Kindern hat sie Regeln entwickelt, die beim Schaukeln zu beachten sind, damit alles sicher ist und sich niemand verletzt.

Zuerst legen die Mädchen und Jungen weiträumig Matten unter der Schaukel aus.  Sie lernen, dass man am besten seitlich von der Schaukel abgeht, da diese vor- und zurück schwingt, oder wie man am besten steht, um optimal Schwung zu holen. „Wichtig ist, dass die Kinder sich selbst ausprobieren“, erklärt Harman.

 „Wenn ich mich zum Beispiel nicht richtig festhalte, falle ich herunter“. Dies und anderes lernten sie am besten durch eigenes Erleben.

Seit Oktober werden nach und nach alle Kinder der Einrichtung in den Umgang mit der Therapieschaukel eingewiesen. Die Kita will die Ausstattung des neuen Bewegungsbereiches nun kontinuierlich erweitern. Es sollen eine Strickleiter, Seile, Ringe und eine Tellerschaukel angeschafft werden. Die Anschaffung des Schienensystems und der Therapieschaukel wurde mit 7.500 Euro aus dem Projekt „Frühkindliche Gesundheitsförderung in Kitas“, einer Kooperation des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Bielefeld und den Kitas im DRK-Kreisverband Bielefeld e. V., unterstützt.

Kita-Kinder helfen Kindern in Lateinamerika - 1.000 Euro für Frühförderzentren in Guatemala

Im Lichterkinder-Lädchen: Yunus (von links), Emilia und Leane ver-kaufen selbst Gebasteltes für den guten Zweck.
„Für alle Kinder dieser Welt“: Emilia (von links), Hannal, Sebastian und Damian stellen musikalisch das Motto des Lichterkinder-Festes vor.
Leuchten um die Wette: Laila( von links), Victoria und Sophie Marie haben ihre Laternen mit bunten Federn und Tieren geschmückt.

Kinder, Eltern und Mitarbeiter der DRK-Kita Mehlhausen haben bei verschiedenen Aktionen rund um das Lichterfest Spenden in Höhe von über 1.000 Euro gesammelt. Der Erlös ist für Frühförderzentren in Guatemala bestimmt.

Bereits zum dritten Mal beteiligte sich die Kita am Projekt „Lichterkinder“ des christlichen Hilfswerks World Vision. „Wir wollen die Kinder dafür sensibilisieren, dass es nicht allen Kindern auf der Welt so gut geht wie hier bei uns“, sagt Kita-Leiterin Maria Storck. Mehrere Wochen drehte es sich in der Milser Einrichtung um Guatemala. Die Kinder beschäftigten sich intensiv mit dem Land, den Sitten und Gebräuchen, dem Klima und der Geographie. Besonders betroffen aber waren sie von der Armut und den schlechten Bildungsvoraussetzungen. „Sie wollten einfach helfen“, sagt Storck.

Im eigens eingerichteten „Lichterkinder-Lädchen“ verkauften Kinder selbst gebastelte Vulkane, bunte Piñatas (traditionelle Pappmaché-Figuren) und Sterne, selbst gebackene Plätzchen und Walnüsse aus dem Kita-Garten. Besonders ins Zeug legten sich die kleinen Spendensammler beim Sponsorenlauf, der mehr als die Hälfte der Gesamtsumme erbrachte. Auch die Verkaufserlöse, die beim südamerikanischen Lichterfest erzielt wurden, waren für Guatemala bestimmt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Noch nie haben wir so viel Geld gesammelt“, sagt Maria Storck stolz. Und das, obwohl das Projekt noch bis Ende des Jahres weiterläuft. Das Lichterkinder-Lädchen sei weiter geöffnet und die Kinder würden noch eine Bilder-Auktion veranstalten, sagt die Kita-Leiterin. Auch im kommenden Jahr will sich die DRK-Kita für „Lichterkinder“ engagieren.

Musik im Blut - DRK Kita Mehlhausen besucht erstes Bielefelder Singfest

Ein großer Spaß zum Mitmachen: Im Kleinen Saal der Oetkerhalle agieren die Kinder ges-tenreich als temperamentvolle Sänger.
Finale auf der großen Bühne: Gemeinsam mit anderen Gesangsgruppen bilden die Vor-schulkinder der DRK Kita Mehlhausen (oben links) ein Menschenor-chester im Großen Saal der Oetkerhalle.

„Wir wollen alle singen“ – schon auf dem Weg durch das Treppenhaus der Oetkerhalle stimmen die Kinder verschiedener Bielefelder Kitas in den Gesang ihrer Singleiterin Annadora Reimer ein. Mit dabei sind die zukünftigen Schulkinder der DRK Kita Mehlhausen. Für die Gruppe ist es die Auftaktveranstaltung im Rahmen ihrer Vorschulvorbereitung. Gemeinsam mit rund 80 Kindergarten- und Grundschulgruppen und insgesamt 3.000 kleinen und großen Sängern nehmen sie am ersten Bielefelder Singfest teil.

Sichtlich beeindruckt vom Ambiente der Oetkerhalle betreten die Nachwuchssängerinnen und -sänger den Kleinen Saal. Vokalpädagogin Annadora lässt erst gar keine Ehrfurcht aufkommen: „Wie seid ihr hierhin gekommen?“ fragt sie. „Mit dem Zug? Zu Fuß? Oder mit dem Hubschrauber?“ Vielstimmiges Gelächter. „Also ich bin mit dem Bus gekommen“, erzählt die Leiterin der Chorschule Brackwede und hat damit geschickt den Bogen zum ersten Lied gespannt. Begleitet von Gitarrist Philipp und Sängerin Carolin stimmt sie das Buslied an. Doch halt: Der Busfahrer fehlt. Kurzerhand wird Erzieherin Ilona Grabsch in ihre Rolle eingewiesen. Bei der Strophe „Die Kinder im Bus, ja, die sind so laut“ wackeln die Wände, so engagiert sind alle bei der Sache.

Szenenwechsel: Jetzt sind die Kinder mit Cowboy Bill unterwegs durch die Prärie. Schnell übt Annadora eine Runde Lasso werfen mit den kleinen Cowboys und -girls und los geht´s. Der Kleine Saal wird zum Wilden Westen. Die Mädchen und Jungen singen und zeigen gestenreich, was Cowboy Bill so alles drauf hat. Gut, dass Bill nicht nur reiten, schießen oder trinken kann, sondern am Ende erstmal eine Runde schlafen muss. Das gibt allen Zeit für eine kurze Verschnaufpause.

 „Wisst ihr, was ein Orchester ist?“ fragt Annadora. Die Kinder zählen verschiedene Instrumente in einem Orchester auf. Die Gesangslehrerin aber wartet mit einer Überraschung auf: “Ihr alle seid ein Instrument“, erklärt sie. 

Als großes Menschenorchester dürfen sie gemeinsam mit anderen Gesangsgruppen auf der Bühne des Großen Saales musizieren. „Ich brauche kein Orchester, ich hab Musik im Blut“ singen sie aus voller Kehle und stampfen, klatschen und schnalzen, was der Körper hergibt. „Ein Erlebnis, dass sicher keines der Kinder so schnell vergessen wird“, sind sich die Kita-Leiterin Maria Storck und Erzieherin Simone Brandenburger einig.

Bau der neuen DRK Kita Bullerbü in Sennestadt hat begonnen


Wir freuen uns auf eine weitere DRK Kita in Sennestadt. Der Träger der Kita wird die DRK Soziale Dienste OWL gGmbH sein.

Der Spatenstich zum Bau der DRK Kindertagesstätte Bullerbü erfolgte am Montag, 07.09.2015. Im Mai 2016 wird die DRK Kita Bullerbü als „Gesundheitskita für Kinder und Familien“ in Bielefeld im Stadtteil Sennestadt eröffnen. Sie liegt dort am Grünzug des Bullerbachtals in unmittelbarer Nähe zur Quelle. Die Kita ist Teil eines Wohnquartiers, das in der kommenden Zeit ebenfalls neu errichtet werden soll. Wenn der Bau wie geplant verläuft werden wir ab Mai 2016 neue Plätze für 74 Kinder im Alter von 0,4 bis 6 Jahren anbieten.

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Sprache macht stark - Eltern-Kind-Projekt „Purzelbaum“ unterstützt spielerisch sprachliche Bildung

Ziehen um: Die Froschgeschwister Finja, Luise, Lada, Sophie und Hannah sind zu groß geworden und suchen mit ihren Eltern einen neuen Teich.
Geschützt vor dem Schneesturm: Hase Lea und Fuchs Luca verbringen friedlich Seite an Seite die Nacht in Wanjas Hütte.

„Weit fort in einem kalten Land steht Wanjas Haus am Waldesrand“. So beginnt der Bilderbuchklassiker „Es klopft bei Wanja in der Nacht“, der vor Kindern und Erzieherinnen in der DRK Kita Mehlhausen aufgeführt wurde. Unterstützung erhielten die kleinen Schauspieler von Schneefrau, Fuchs, Hase und Bär dabei von ihren Eltern. Diese übernahmen Aufgaben als Vorleser, Schauspieler und Tonassistent.

„Es war wunderbar, wie aufmerksam alle anderen Kinder zugeschaut haben“, sagt Erzieherin Nino Kindermann. Die Fachkraft für Sprachförderung leitet in der Kita das Projekt „Purzelbaum“, das für je vier bis fünf Kinder und ihre Eltern konzipiert ist.  Eltern können dort ihren Nachwuchs in einer Kleingruppe erleben und in ihrer kommunikativen, sprachlichen und sozialen Entwicklung unterstützen. Dies geschieht spielerisch mit Reimen, Liedern, Finger- und Schoß- sowie Kreis- und Bewegungsspielen. „Die immer wiederkehrenden Sprachspiele begünstigen eine intensive Kommunikation zwischen Kindern und Eltern und bereichern dadurch deren Wortschatz“, erläutert Kindermann.

Zwischenzeitlich hat bereits eine neue Gruppe das Buch „999 Froschgeschwister ziehen um“ als Theaterstück im Abschlusskreis in der Turbohalle aufgeführt. Die Eltern Frosch suchen dabei mit ihrem quirligen Haufen einen größeren Teich. Unterwegs lauern zahlreiche Gefahren wie die Schlange oder der hungrige Falke. Der aber hat die Rechnung ohne die beherzte Froschfamilie gemacht und verhilft ihr unfreiwillig zu einem neuen Zuhause. „Ein fröhlicher, abwechslungsreicher Wochenabschluss, der Mitwirkenden und Zuschauen viel Spaß bereitet hat“, findet Kita-Leiterin Maria Storck und dankt allen, die mit Zeit und Engagement zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben.

Das Projekt „Purzelbaum“ wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative „Frühe Chancen“ durchgeführt. Als „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ steht der DRK Kita Mehlhausen eine Fachkraft zur Verfügung, die ausschließlich Aufgaben der Sprachbegleitung übernimmt. Sie setzt wichtige Impulse für Sprachanlässe im Alltag, Dokumentation, die Zusammenarbeit mit den Eltern und die Qualifizierung des Teams. Mit der „Offensive Frühe Chancen“ will die Bundesregierung dazu beitragen, dass Kinder alle notwendigen sprachlichen Anregungen erhalten, die sie für einen erfolgreichen Lebensweg in Schule und Beruf stark machen.

Viel Spaß für Kleine und Große - DRK Kita Mehlhausen veranstaltet Familien-Olympiade

Starke Mannschaftsleistung: Alina schöpft mit ihren Eltern Wasser in einen Messbecher.
Hochkonzentriert: Mit Papas Hilfe baut Jassin einen richtig hohen Turm.
Papas haben manchmal einfach mehr Puste: Emily-Jane ist der Spaß an der Teamarbeit anzusehen.

Aufgeregtes Stimmengewirr erfüllt die Halle des Olympiastadions in Mehlhausen. Kleine und große Sportler sind bei ersten Aufwärmübungen zu beobachten. Wegen der unsicheren Witterung wurden die Wettkämpfe vorsorglich in den Innenbereich des Stadions verlegt und damit die Hallensaison vorzeitig eröffnet. Die Sportstätten sind bestens präpariert. 

Unter dem Applaus des begeisterten Publikums marschieren die Athleten ein. Die Olympische Hymne („Nelly Sommer“) erklingt. Anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten hat das olympische Komitee unter der Leitung von Maria Storck ein buntes Paket gespickt mit Kreativität, Athletik und südländischen Rhythmen geschnürt. Erstmalig als olympisch wird hier und heute die Disziplin „Familien-Mehrkampf“ – organisiert von Dörthe Rutschick und Tülay Harman - ausgetragen. Der olympische Gong erklingt, die Spiele beginnen! 

Die Familienteams - bestehend aus Eltern und Kindern – müssen hier nicht nur ihre motorischen und konditionellen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Vielmehr ist eine große Portion Spielgeschick, Taktik und Teamgeist gefragt. Wer bestreitet die jeweilige Einzeldisziplin – Eltern, Kinder oder beide gemeinsam? Wie geht man am besten vor? Es ist oft gar nicht so leicht, die richtige Entscheidung zu treffen. Da wird auch einmal bei anderen Teams gespickt. Macht aber nichts, denn alles ist hier ein großer Spaß! 

Während Familientandems beim Pferderennen Hindernisse überwinden, stapeln sie an anderer Stelle Becher aufeinander. Aber aufgepasst: Jeder Becher hat einen anderen Punktewert, da heißt es geschickt stapeln. Gemeinsames Wasserschöpfen auf Zeit verwandelt die Wettkampfstätte bald in ein kleines Schwimmbad, so engagiert gehen die Sportler zu Werke. Mit Strohhalmen werden Murmeln durch kleine Tore geblasen, da muss man gemeinsam und mit der richtigen Technik pusten. 

Während kleine Athleten Plastikeier auf Zeit zu einem Kasten transportieren müssen, messen sich die Großen beim Sackhüpfen. Derweil geht es beim Bal(l)ancieren zur Sache.  Dort müssen die Sportler erst hochkonzentriert ein Seil mit einem Ball in der Hand überwinden, bevor sie diesen in einen Eimer versenken können. 

Auch auf er benachbarten Wettkampfstätte werden mit Sand befüllte Ballons in Eimer geworfen – diesmal gemeinsam. Das Punktekonto auf den Laufkarten wächst und wächst.

Beim Geosteck sortieren Eltern und Kinder vielfarbige Bauklötze nach Farben und Formen. Allerorts sind Anfeuerungsrufe des begeisterten Publikums zu hören. Derweil können sich alle, die sich müde gespielt haben oder einfach nur eine kleine Pause genießen wollen, bei Kaffee, Kaltgetränken, Kuchen und anderen Köstlichkeiten entspannen. Oder ihr Glück bei der Tombola versuchen, für die Tülay Harman, Mitglied des Festkomitees, über 400 Preise zusammengetragen hat. Viel zu schnell geht ein fröhlicher Nachmittag zu Ende. Den Pokal für den ersten Platz und einen Gutschein für ein Pizzaessen darf am Ende Familie Kappes mit nach Hause nehmen.

Das olympische Komitee bedankt sich bei allen kleinen und großen Helfern, die mit ihrem Engagement (und den leckeren Kuchen!) die Spiele in dieser Form erst möglich gemacht haben. Ein besonderes Lob geht an das Team der DRK Kita Mehlhausen, das in liebevoller Kleinarbeit einen Nachmittag organisiert hat, der allen Besuchern und Mitwirkenden großen Spaß gemacht hat und sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Darüber hinaus danken wir den Sponsoren: Christinen, Dr. Oetker, Teddy Toys, Turnverein Friesen-Milse, die Verkleidungskiste und zahlreichen Privatspendern.

Freundschaft, Lieder und Abenteuer - Annie- und Alex-Musical zu Gast beim DRK

Begeistert: Rund 80 Vorschulkinder aus Bielefelder DRK Kitas verfolgten die spannenden Abenteuer von Annie und Alex.
Mitreißend: Christoph Fliether und Sabine Sturm spielten mit vollem Körpereinsatz.
Ganz nah dran: Stolz präsentieren sich die Absolventen des diesjährigen Early English Programms mit den Schauspielern.

Aufgeregt sitzen rund 80 Vorschulkinder – erstmalig aus allen Bielefelder DRK Kitas - mit ihren Familien in der Aula der Luisenschule II. Zum Abschluss des diesjährigen Early English-Programms haben sich Annie und Alex angekündigt. So heißen die Helden der Geschichte, die die Kinder in den vergangenen acht Monaten spielerisch an die englische Sprache herangeführt haben. „English is easy“ tönt es spontan aus den Reihen der Kinder. Jubel brandet auf, als Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse die Hauptdarsteller endlich ankündigt.

„Hallo Spielplatz“, ruft Annie. Auf ihrem Lieblingsspielplatz backt sie einen Kuchen für Daisy doll und teddy bear. Alex, gerade aus der Stadt aufs Land gezogen, kann sich mit der neuen Umgebung noch nicht so recht anfreunden. Und zunächst läuft das Kennenlernen der beiden nicht so rund. Dabei kokettiert die Inszenierung liebevoll mit Mädchen- und Jungen-Klischees. „Der Spielplatz gehört mir“, „Mein Koffer ist schöner“, „Dafür ist meine Kiste größer“ – während Annie und Alex spielerisch streiten, merken sie schnell, dass sie Freunde sein wollen. Ein aufregender Tag auf dem Spielplatz beginnt, an dem die beiden Kinder spannende Abenteuer erleben. Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm. „Ten little fingers“, „English is easy“ und „Beautiful colours“. Die kleinen Zuschauer singen alle Lieder begeistert mit.

Viel zu schnell geht ein schöner Nachmittag zu Ende. Und als sich die Bühnenfiguren Annie und Alex für den nächsten Tag verabreden, stimmt ein feines Kinderstimmchen im Publikum „Goodbye, see you later“ an. Das ist der Augenblick, in dem Alex alias Christoph Fliether aus seiner Rolle fällt: „You´re so sweet“ entschlüpft es ihm. Später verrät er: „Man muss Antennen für das Publikum entwickeln“. Solche Situationen müssten er und seine Schauspielkollegin Sabine Sturm einfach honorieren. „Manchmal braucht das Publikum mehr, manchmal weniger“, sagt Sturm.

Aber heute bei dieser tollen Stimmung sei es ganz leicht gewesen, sind sich beide einig und lächeln.

Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt. Kinder aus Bielefelder DRK Kitas nehmen im letzten Kindergartenjahr an dem Programm teil.

Großeltern zu Besuch in DRK Kita Mehlhausen - Kinder führen musikalisches Programm auf

Konzentriert: Mit Klanghölzern begleiten Liam (von links), Luis, Finn und Semih die Darbietung der Kleinsten zum Auftakt des Oma-Opa-Nachmittags.
Mutig: Manu Sol (von links), Artjom und Finn Luis treten mutig als Gesangsterzett am Mikrofon auf.
Bunt: Endlich zieht Nelli Sommer alias Paula wieder in die Kita ein.

Freudige Erwartung und aufgeregtes Geflüster herrscht in den Gruppenräumen der DRK Kita Mehlhausen. Heute ist Oma-Opa-Nachmittag und viele Großeltern haben sich als Gäste angekündigt. Die Kinder haben unter der Leitung von Kita-Leiterin Maria Storck und Frieda Eckert  ein buntes musikalisches Programm auf die Beine gestellt. Eingeübt haben sie die Lieder in der donnerstäglichen Musikstunde, sechs Wochen vor dem Auftritt intensiv geprobt  – zuletzt in der heißen Phase auch mit Requisiten.

Jetzt sitzen erwartungsvoll lächelnde Omas und Opas vor der Bühne im Foyer und warten ganz gespannt auf den Auftritt ihrer Enkelkinder. Im Hintergrund hört man letzte Einsingübungen – das verbessert die Stimme und mindert die Aufregung – und los geht´s: Kita-Leiterin Maria Storck begrüßt rund 40 Großeltern zum Opa-Opa-Nachmittag, den die Einrichtung alle zwei Jahre veranstaltet.

Den Auftakt bilden die Allerkleinsten im Alter bis zu drei Jahren. Fein säuberlich aufgereiht, die Hand auf der Schulter des Vorgängers, betreten die Kinder aus dem Spatzennest die Bühne. Von der Kulisse mächtig beeindruckt fällt die erste Darbietung der kleinen Sänger noch etwas verhalten aus. Bei den bekannten Liedern „Bruder Jakob“ und „Alle meine Entchen“ begleiten sie sich rhythmisch auf Klanghölzern und machen ihre Sache ganz großartig. Nicht nur den laut applaudierenden Großeltern gefällt´s, der ein oder andere Sänger spendet sich aus lauter Begeisterung selbst Applaus, andere lösen die Anspannung mit herzhaftem Gähnen. 

Jetzt sind die größeren Kinder - sozusagen die Profis - aus den anderen Gruppen an der Reihe. Am Klavier begleitet von Küchenhilfe Adelheid Brose - ein Glücksfall für die Kita – starten sie ihren Part mit dem Lied „Kommt ein Vogel geflogen“. Wunderschöne, selbst gebastelte Kostüme kommen bei dem Evergreen „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ zum Einsatz. Polizist Can bekommt noch eine kurze Regieanweisung zugeflüstert und schon geht er selbstbewusst vor der Bühne auf und ab.

Bei „Lasst uns tanzen gehen“ treten nicht nur Artjom, Manu Sol und Finn Luis als mutige Gesangssolisten am Mikrofon auf. Mit Rasseln, Xylofonen, Klangstäben und Trommeln erklingt ein richtiges Orchester auf der Bühne. Nachdem „Nelli Sommer“ mit Paula in der Kita Einzug gehalten hat, endet das Bühnenprogramm mit dem Lied „Oh heppo di taja he“. Dass die dazu gehörigen Bewegungen gar nicht so leicht sind, merken die Großeltern spätestens, als sie es gemeinsam mit ihren Enkeln einmal selbst versuchen. Der Applaus ist groß, der Hunger auch und so geht es zum gemeinsamen Kaffeetrinken in die Turbohalle. Die Großeltern haben leckeren Kuchen mitgebracht.

Am Ende des schönen Nachmittages zeigen die Enkelkinder ihren Omas und Opas ihre Gruppen und spielen gemeinsam. Dann gehen Kleine und Große glücklich und zufrieden nach Hause.

Kleine DRK Rocker lernen English - Musiker Paul Lindsay gibt Kinderkonzert

„What´s your name?“ – Mit rockigen Liedern und einfachen Texten begeistert Paul Lindsay die DRK-Kinder mühelos für die englische Sprache.

Festival-Stimmung im Kindergarten: Paul Lindsay, Entwickler des Early-English-Konzeptes, gab jetzt vor rund 60 Vorschulkindern, Erzieherinnen und Erziehern aus fünf Bielefelder Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ein Early English Kinderkonzert. Neben bekannten Liedern aus dem Early English Programm hatte er die Lieder seiner neuen CD „Happy! - English songs for cool kids!“ im Gepäck.

Mit neuen, deutlich rockigeren Liedern zeigt Lindsay dort, was er musikalisch so alles drauf hat. „Eltern sind immer mit dabei, wenn die Kinder zu Hause Early English Songs hören“, sagt der nordirische Lehrer und Musiker. Also seien diesmal in das neue Album musikalische Elemente der Beatles, von Led Zeppelin oder Elvis Presley eingeflossen.

Begeisterte Vorschulkinder feierten beim DRK Kinderkonzert eine rockige Early English Party.

Mit diesen Namen konnten die DRK-Vorschulkinder nichts anfangen (Lindsay: „Die kennt ihr nicht? Das muss sich unbedingt ändern!“), trotzdem waren sie mit Feuereifer dabei. „Wichtig sind dabei reduzierte Texte, dann klappt das eigentlich immer sehr schnell“, sagt Lindsay. Richtig laut wurde es aber bei den Evergreens wie „Ten little fingers“, „Beautiful Coulours“ oder „Happy Birthday“. Deswegen gab es auch viel Lob vom Early English-Erfinder: „Das ist ja toll hier – wie bei einem richtigen Rockkonzert!“ Entsprechend begeistert war Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse: „Pauls Lieder sind immer mitten aus dem Leben der Kinder“. Es gehe ums Spielen, Zählen, um Farben, schlechte Laune oder wie man sich begrüßt. „Neu sind Lieder zu aktuellen Themen wie Wackelzähne oder die bevorstehende Schulzeit“, sagt die Kita-Leiterin.

Die Vorschulkinder der DRK Kita Mehlhausen sind ganz stolz auf das gemeinsame Foto mit dem Early English Erfinder Paul Lindsay (Mitte)

An der Entwicklung einiger Texte hatten die Early English Experten aller Bielefelder DRK-Kitas im vergangenen Jahr mitgewirkt. „Ein tolles Erlebnis“.

Seit 2009 haben rund 400 Vorschulkinder das Early-English-Programm im DRK Kreisverband Bielefeld e. V. absolviert.

Spielerisch lernen sie dort einfache Lieder und erste Redewendungen in englischer Sprache.