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News | Aktuelles 2018

 

• Bielefeld  01.08.2018

   Einen guten Start in unserer DRK Kita

• Bielefeld  07.06.2018

   Von Freundschaft und Spaß mit der englischen Sprache

• Bielefeld  25.04.2018

   Gefaltet, gebogen, geknautscht

• Bielefeld  21.02.2018

   Oster-Zeit ist Bastel-Zeit

• Bielefeld  26.01.2018

   Bei Rot stehen, bei Grün gehen

• Bielefeld  25.01.2018

   Was tun, wenn das Wetter schlappmacht?

Einen guten Start in unserer DRK Kita


Ein neues Kita-Jahr hat begonnen. Die ersten aufregenden Tage sind von der Eingewöhnung der neuen Kinder geprägt. Für viele Kinder war es die erste Trennung von zu Hause. Wir helfen den Kindern dabei, dass sie in unserer Kita „ankommen“ und sich wohlfühlen – jedes in seinem Tempo. Wir verfügen über gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher mit viel pädagogischer Erfahrung und Empathie. Daher sind wir zuversichtlich, dass die Eingewöhnung mit Unterstützung von Eltern und Familien gut gelingt.

Auch die älteren Kinder mussten sich wieder an den Tagesablauf mit seinen Regeln erinnern. So manches ist über die Ferien in Vergessenheit geraten. Daher ist der Beginn des Kita-Jahres für alle Kinder und Eltern, aber auch für die Mitarbeitenden eine aufregende Zeit.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrem Engagement unterstützen – bei Festen und Veranstaltungen, im Elternbeirat und mit Ihren guten Ideen. Wir haben für Ihre Fragen und Anregungen, aber auch für Sorgen, Nöte oder Kritik immer ein offenes Ohr.

Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien einen guten Start ins neue Kita-Jahr!

 

Von Freundschaft und Spaß mit der englischen Sprache

Annie und Alex alias Christina und Christoph Fliether erleben auf dem Spielplatz spannende Abenteuer.
Die Vorschulkinder der Kita Mehlhausen haben das Early English Musical besucht.

Laut und fröhlich geht es immer zu, wenn Annie und Alex zu Besuch sind. Sie sind die Helden der Geschichte, die rund 70 Vorschulkinder aus sieben DRK Kitas seit acht Monaten spielerisch an die englische Sprache heranführen. Als Höhepunkt und Abschluss des diesjährigen Early English-Programms spielen sie das Early-English-Musical. Erzählt wird die spannende Geschichte von Annie und Alex, die mit ihren Freunden bei ihrer Reise durch das Rainbow Land viele Abenteuer erleben.

Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm. „Ten little fingers“, „English is easy“ oder „Birthday Song“ – Man merkt, dass die DRK Kids nicht nur eine Menge Spaß beim Singen der Lieder haben. Sie können schon erstaunlich viel Englisch sprechen und auch verstehen. Deswegen bauen die Darsteller Christopher und Christina Fliether auch immer wieder englische Worte und Redewendungen in ihr Schauspiel ein, die sie dann sofort übersetzen.

Ein Vorgehen, das auch in den Einrichtungen des DRK Kreisverbandes Bielefeld angewendet wird. „Kinder lernen ganzheitlich und spielerisch“, erklärt Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse. „Beim Early English arbeiten wir daher mit Gestik, Mimik, Musik und Bewegung“. Wie gut das funktioniert, kann man erkennen, wenn Alex den Kindern seinen Freund, das Pferd („horse“) vorstellt. Sein Fell ist… „brown!“ (rufen die Kinder), die Mähne „white!“ und die Punkte auf dem Fell „red!“ und „green!“. Alles richtig gemacht und weil es so schön war, singen alle „Beautiful colours“.

Wie im echten Leben gibt es auch bei Annie und Alex Streit, bis Theo aus dem Publikum schließlich vorschlägt: „Wollt ihr nicht Freunde sein? Freunde sind doch immer nett zueinander“. Das können die Schauspieler natürlich nicht unkommentiert lassen. „Wir müssen immer individuell auf die Kinder reagieren“, erzählt Christoph Fliether, „das ist in jeder Vorstellung anders“. Seit 2013 wird das Musical mit ihm als Hauptdarsteller bei den Bielefelder DRK Kitas aufgeführt. Im zweiten Jahr dabei ist seine Frau Christina Fliether: „Wir haben ja unseren Fahrplan im Kopf und wissen daher genau, wo wir hinwollen“.

Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt. Seit 2009 nehmen Kinder aus Bielefelder DRK Kitas im letzten Kindergartenjahr an dem Programm teil.

 

Gefaltet, gebogen, geknautscht

Außen geschwungen, innen gefaltet: Die Kinder der Kita Mehlhausen vor dem Museum Marta. Im Inneren gibt es die Ausstellung „Ausbruch aus der Fläche“ zu sehen.
Staunend steht die Gruppe vor der Skulptur „Memory Games“, die Michail Pirgelis aus Flugzeug-Schrott fertigt.
Selbst als Künstler aktiv: Finn (vorne, v. l.), Simon, Diego, Johanna, Kim, Baha (hinten, v. l.), Luca, Lina, Aaliyah, Liam, Aryan und Dean mit ihren Papierskulpturen.

Einen Tag voller Faltungen, Biegungen und Knautschungen erlebten 12 Kinder der DRK Kita Mehlhausen. In der Ausstellung „Ausbruch aus der Fläche“ erkundeten sie im Museum Marta in Herford das Origami-Prinzip. Dort stellen 26 Künstler 90 Werke aus, die auf Grundlage der Origami-Technik entstanden sind und überraschende neue Formen und Seherfahrungen zeigen.

Eine Museumspädagogin nimmt die Mädchen und Jungen mit auf eine spannende Reise in die Welt der Kunst. Sie erklärt den Kindern, dass schon vor der Erfindung des Papiers vor mehr als 100 Jahren Stoffe und andere Materialien gefaltet wurden. Mittlerweile dient die traditionelle japanische Papieralttechnik des Origamis auch der Wissenschaft: Durch das mathematische Verständnis von Faltprinzipien entwickeln Forscher neue Lösungen für Technik, Medizin oder Bionik. Die in der Ausstellung vertretenen Künstler nehmen das Origami-Prinzip ganz unterschiedlich auf.

Besonders eindrucksvoll können die kleinen Ausstellungsbesucher dies anhand eines meterhohen Rades nachvollziehen. Staunend betrachten sie die hauchdünne Haut, die durch ein ausgefeiltes System aus Stützen und Streben ein monumentales Objekt entstehen lässt. Bei genauer Betrachtung stellt sich dies als eine Scheibe Flugzeug heraus. Der Künstler Michail Pirgelis fertigt Skulpturen aus dem Schrott an, den er auf großen Flugzeugfriedhöfen findet. „Mittels alter Techniken, die dem Origami zugrunde liegen, schaffen es die Konstrukteure, dass ein Flugzeug zugleich leicht und stabil ist“, erklärt Kita-Leiterin Maria Storck.

Besonders beeindruckt sind die Kinder von den Papierarbeiten des Herforder Künstlers Jürgen Heckmanns, die federleicht über den Köpfen der Betrachter schweben. Auf dem Rücken liegend erkunden die Mädchen und Jungen ein Kunstwerk mit ihren Blicken und erzählen begeistert, was sie erkennen können. Futuristische Skulpturen aus verspiegeltem Papier, gewaltige rote Kakteen aus Papier, optische Täuschungen auf Leinwand – für die kleinen Museumsbesucher gibt es viel zu entdecken.

Die Kinder werden auch selbst als Künstler aktiv. Sie bemalen und falten Papier zu einem eigenen Kunstwerk. In einer kleinen Ausstellung sind diese Kunstobjekte nun im Foyer der Kita zu sehen. „Die Kinder kannten das Papierfalten von Fliegern oder Schiffen“, resümiert Storck. „Dass das aber nicht nur Spielerei ist, haben alle in der Ausstellung gelernt“.

Mit seinen wechselnden Ausstellungen bietet das Marta in Herford immer wieder neue Anlässe zur Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. „Das museumspädagogische Angebot mit altersspezifischen Führungen und Workshops eignet sich besonders gut dazu, Kinder zur selbständiger Auseinandersetzung mit den Werken zu motivieren“, sagt Storck. „Wir werden sicherlich eine der nächsten Ausstellungen besuchen.“

 

Oster-Zeit ist Bastel-Zeit

Sie benötigen Gipsbinde, Luftballons und Wasser.
Gipsbinde überlappend auf dem Ballon feststreichen.
Luftballon aus der Gips-Eierschale entfernen
Hier einige Dekorations-Ideen

Bald schon steht Ostern vor der Tür. Nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen bereitet es Freude, wenn farbenfrohe Osterdekoration das Zuhause schöner macht. Diese gemeinsam mit den Kindern zu basteln, macht jede Menge Spaß! Und ganz nebenbei vergeht die Zeit bis zum Fest wie im Flug.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Freude mit dem Bastel-Tipp Ihrer DRK Kitas:

Osternest im Gips-Ei

Sie benötigen

  • Gipsbinde (aus der Apotheke)
  • Kleine Luftballons
  • Dekomaterial wie Ostergras, Moos, Rinde, Eier, Zweige, kleine Blumen, Osterdeko, …
  • Wasser

Vorbereitung

  • Gipsbinde in etwa 4 x 4 cm große Stücke schneiden
  • Wasser in ein Schälchen füllen
  • Dekomaterial bereitlegen

So geht´s

  • Luftballon zur gewünschten Größe aufblasen und verschließen
  • Gipsbindenstücke in Wasser tauchen und überlappend auf der unteren Hälfte des Luftballons verstreichen
  • Etwa drei bis vier Schichten übereinanderkleben
  • Etwa eine Stunde trocknen lassen
  • Luftballon entfernen, bei Bedarf vorher die Luft rauslassen (mit Schere den Knoten aufschneiden)
  • Die so entstandene Gips-Eierschale kann jetzt nach Lust und Laune befüllt und dekoriert werden.

Schon fertig!

 

Bei Rot stehen, bei Grün gehen

Zeigen, wie es geht: Emilia (vorne, v. l.) Paulina, Lina (hinten, v. l.) und Carlotta überqueren sicher die Straße.
Einmal winken fürs Foto: Paulina (v. l.), Emilia, Lina, Carlotta und Ann-Christin Kammer üben gemeinsam, wie man sich an einer Ampel verhält.
Schaut, da kommt ein Auto: Ann-Christin Kammer (re.) zeigt Carlotta, Emilia, Lina und Carlotta, dass sie immer gut aufpassen müssen, wenn sie über die Straße gehen.

Kinder erleben den Verkehr nicht wie Erwachsene. Weil sie klein sind, sehen, hören und reagieren sie anders. Deswegen schulen die Verantwortlichen in den DRK Kitas in Bielefeld alljährlich mithilfe von Verkehrssicherheitsberatern und der Polizei die angehenden Schulkinder für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Mit dem Projekt „Sicher und selbstbewusst im Straßenverkehr“ setzt die DRK Kita Mehlhausen jetzt schon bei den jüngeren Kindern an. Eine Woche lang haben sich sechs Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren aus der Gruppe „Schatzkiste“ intensiv mit Verkehrsschildern, Verkehrsregeln und Teilnehmern am Straßenverkehr beschäftigt.

An diesem Morgen steht für Emilia, Lina, Paulina und Carlotta die Ampel auf dem Lehrplan. Projektleiterin Ann-Christin Kammer setzt dabei auf eine Mischung aus theoretischer Erarbeitung und praktischer Übung. Anhand einer Modellampel wiederholt sie mit den Kindern, was sie bereits über eine Ampel wissen. Das ist viel mehr, als dass man bei Rot stehen muss und bei Grün gehen darf. „Darf ich sofort losrennen, wenn die Ampel auf Grün schaltet?“, fragt Kammer in die Runde. Natürlich nicht, da sind sich die Mädchen einig. Erst wenn man sicher ist, dass die Autos wirklich anhalten, darf man losgehen.

Damit sich die Lektion auch richtig einprägt, wird sie in der Praxis geübt. Und die beginnt schon in der Einfahrt vor der Kita. Auch hier können Autos fahren, daher aufgepasst! Fußgänger gehen, na klar, auf dem Gehweg, Große an der Straßenseite, Kleine an der Innenseite. Nächster Halt: Bordsteinkante: Nacheinander zeigen die Kinder, wie sie sicher die Straße überqueren: Blick in beide Richtungen, ob die Straße wirklich frei ist, dann zügig und gerade auf die andere Straßenseite gehen.

An der Drückampel angekommen, wagt es Carlotta (4) als erste, die Straße zu überqueren. Sie wartet und wartet  - ach ja, erst den Knopf drücken, dann vergewissern, ob die Autos wirklich anhalten. Schwupps, ist die Fußgängerampel wieder rot, also nochmal von vorne. Mithilfe von Kammer überqueren alle Kinder nach und nach die Straße. „Habt ihr das gesehen? Das Auto ist bei Rot gefahren!“, ruft Kammer. Wie gut, dass alle so gut aufgepasst haben.

Auf dem Weg zurück in die Kita wird schnell deutlich, dass man nicht genug üben kann. Die übersehene Einfahrt, umgestürzte Bäume im Straßengraben nach dem großen Sturm, ein Fußgänger mit Hund – die Mädchen lassen sich leicht ablenken. „Kinder sind impulsiv und weniger reaktionsschnell“, betont Kammer. Laufrad fahren, die Beine bewegen, Gleichgewicht halten, gucken, rechtzeitig anhalten und auf Mamas Stimme hören (STOOOOOOP!) ist nicht einfach. Und wie wir alle wissen: Es klappt selten alles auf einmal. Das sollten Eltern unbedingt bedenken, wenn sie sich mit ihren Kleinen im Straßenverkehr bewegen „Sie sind die Vorbilder, an denen sich die Kinder orientieren“.

 

Was tun, wenn das Wetter schlappmacht?


Ja, es ist Winter, also eigentlich… Wenn man sich umhört, scheint dieser Winter allerdings einen besonderen Namen zu haben: „Mistwetter“. Was tun mit den lieben Kleinen, wenn es kalt ist und der Wind den Regen in Böen über die Straßen peitscht? Wenn es draußen früh dunkel und ungemütlich ist und überhaupt?

Schlechtes Wetter ist kein Grund, den lieben langen Tag oder gar ein ganzes Wochenende in der Wohnung zu verbringen. Wozu gibt es schließlich wetterfeste Kleidung und warme Stiefel? Daher das Wichtigste vorab: Raus mit Ihnen und Ihren Kindern an die frische Luft! Damit tun Sie sich selbst, besonders aber Ihren Sprösslingen richtig Gutes. Draußen spielen bei Wind und Wetter stärkt den Körper Ihres Kindes. Erkältungen drohen eher dann, wenn sich ihr Kind hauptsächlich drinnen aufhält und nicht abgehärtet ist. Von der Bewegung profitieren Knochen, Muskeln, das Gehirn, der Gleichgewichtssinn und die Durchblutung. Das gemeinsame Spiel im Freien macht Spaß und fördert das Miteinander. Und wie schön, wenn der Nachwuchs abends ausgeglichen, zufrieden und ausgepowert ins Bett fällt!

Ihnen fehlen die Ideen und der Spielplatz um die Ecke ist längst schon ein alter Hut? Ein Grund mehr, einmal den Park zu besuchen. Erklären Sie Ihrem Kind, wie sich die Natur im Laufe des Jahres verändert und warum der kleine See um die Ecke jetzt zufriert. Suchen Sie gemeinsam Stöcke, Steine, Regenwürmer und Schnecken im Wald. Denken Sie sich lustige Namen für Pfützen aus, bevor Sie mit Anlauf hineinhüpfen. Fangen und trinken Sie Regentropfen oder erfinden Sie Regenlieder. Gemähte Felder und Wiesen bieten jetzt viel Platz zum Toben oder zum Drachensteigen. Im Tierpark Olderdissen kann man auch im Winter viele Tiere bestaunen. Anschließend gibt es nichts Schöneres, als mit Mama und Papa nach einem Spaziergang oder Toben im Freien auf der Couch bei warmen Tee oder Kakao zu kuscheln und das Lieblingsbuch zu lesen.

Was aber tun, wenn es draußen stürmt, regnet oder schneit und die Welt mal wieder untergeht? Ein Klassiker: Mit Decken und Kissen, mit Tischen, Stühlen und Kommoden ein dunkles, geheimnisvolles Versteck bauen. Oder einen großen Karton nehmen, anmalen und anschließend ein gemeinsames Picknick im neuen Haus veranstalten. Die Sonne will sich nicht zeigen? Malen Sie sie doch mit Fingerfarben an die Fenster! Die meisten Kinder backen auch für ihr Leben gern – nicht zuletzt deshalb, weil man die Reste vom leckeren Teig am Rührlöffel und in der Schüssel anschließend immer abschlecken darf. Soll es etwas ruhiger zugehen, bieten sich Brettspiele an. Schlechtes Wetter ist auch ideal, um mal wieder eine Geschichte vorzulesen oder sich sogar selbst eine auszudenken. Malen, Basteln, mit dem Lieblingsspielzeug spielen – oft finden Kinder auch selbst eine Beschäftigung.

Fällt Ihnen und Ihrem Nachwuchs die Decke auf den Kopf? Bielefeld hat vieles zu bieten, das nicht immer teuer ist: Besuchen Sie die Sparrenburg, das Naturkundemuseum, die Kunsthalle, das Puppentheater oder das Bauernhausmuseum. Auf den Internet-Seiten finden sich häufig spezielle Angebote für Kinder und Eltern. Wer es sportlich mag, kann sich auf der Oetker-Eisbahn, im Schwimmbad, beim Bowlen oder auf verschiedenen Indoor-Spielplätzen austoben. Sie werden sehen, der Winter ist gar nicht lang genug, um alles auszuprobieren. Aber der nächste kommt bestimmt!